Vor einiger Zeit hat Herr Bermes mich gebeten, einen Berichte über mein Auslandsjahr zu schreiben. Das mache ich gerne, denn ich lebe zurzeit das Leben, das sich wahrscheinlich einige wünschen und erträumen. Ich wohne momentan in Bakersfield, Kalifornien, etwa eineinhalb Stunden von Los Angeles entfernt. Jeden Tag sind es hier sonnige 35 Grad bis 42 Grad warm.
Ich habe mich damals, im Oktober 2017, dazu entschlossen, ein Auslandsjahr zu machen, und ich bin sehr, sehr froh darüber, dass ich diesen Schritt gewagt habe! Denn wenn ich es nicht getan hätte, würde ich es wohl mein Leben lang bereuen. Klar, es ist hart, seine Freunde und Familie für zehn Monate zu verlassen, aber davon sollte man sich nicht abhalten lassen.
Ich konnte mir bei meiner Organisation AFS, nicht aussuchen, in welchen Staat ich kommen würde, jedoch war Kalifornien immer mein Traumstaat, und ich bin wirklich froh, hier zu sein.
Meine Gastfamilie ist toll, und ich freue mich, bei ihnen leben zu dürfen. Ich habe eine jüngere Gastschwester, die so alt ist wie mein Bruder, der auf der GLS jetzt in der neunten Klasse ist.
Vor zweieinhalb Wochen hat hier die Schule angefangen. Ich gehe nun auf die Frontier High School in Bakersfield.

Erfolgreiche Teilnahme des schuleigenen Teams beim Schulhockey-Pokal in Krefeld

Beim „Huddle“: Das Team bespricht die Taktik vor dem Spiel. (Fotos: Privat)

Anfang Juni war die GLS zum zweiten Mal beim Deutschen Schulhockey Pokal dabei. Und wieder einmal haben wir uns gut geschlagen. Die Hinfahrt war sehr lustig, da die Hälfte der Mannschaft im Wohnmobil von Herrn Tapper gefahren ist. Nach der Ankunft im Krefelder Hockeyverein CSV haben wir erst einmal in der Hitze neben dem Spielfeld die Zelte aufgebaut. Nachdem alle Mannschaften angekommen waren, begann auch schon das erste Spiel. Die GLS spielte gegen das Gymnasium Hermannswerder aus Potsdam. Wir gingen schnell in Führung, doch die Gegner hielten dagegen und erzielten zwei Tore. Nach der Halbzeitpause machten beide Schulen noch ein Tor und somit war der Endstand 2:3 für Potsdam. Das letzte Spiel des Tages spielten wir gegen das Gymnasium Hamburg-Blankenese, das dann 3:0 für uns endete.

Ein tolles Spiel: 3:0 gegen Blankenese

Nachdem alle Spieler etwas im Clubhaus gegessen hatten, kam der Nationalspieler Niklas Wellen vom CHTC, den wir dann interviewen durften und mit ihm im Anschluss den Film „Ecke-Schuss-Gold“ gucken konnten (in dem Niklas zu sehen war). Während des Films zog ein großes Gewitter auf, das zum Glück an der Hockeyanlage vorbeizog.

Anna Chalupka (Jahrgang 11) berichtet von ihren irischen Impressionen als Gastschülerin

Als Gastschülerin in Galway hatte Anna Chalupka eine tolle Zeit (in der Mitte mit Brille).
(Fotos: Privat)

Anna Chalupka verbrachte ihr elftes Schuljahr als Gastschülerin in Galway und ist von dieser Zeit begeistert, weil sie so viele Erfahrungen gewonnen hat, dass sie jedem, der an einem Jahr im Ausland interessiert ist, dieses Abenteuer nur wärmstens empfehlen kann. Warum? Das beschreibt sie sehr ausführlich und interessant in ihrem folgenden Bericht.

Mein Auslandsjahr in Galway (Irland) 2017/2018

Mein elftes Schuljahr in Irland zu verbringen war rückblickend die beste Entscheidung, die ich jemals getroffen habe.

Ende August ging es für mich vom Frankfurter Flughafen aus nach Dublin und danach mit dem Bus zu meinem neuen „Home away from home“: Galway. In meiner ersten Gastfamilie habe ich unter anderem mit meiner spanischen Gastschwester und einem ebenfalls spanischen Au-pair-Mädchen zusammengelebt – und sind nach ein paar Wochen nicht nur zu richtig guten Freundinnen, sondern zu Schwestern geworden. Besonders schön war es, dass meine Gastschwester und ich auf die selbe Schule gegangen sind, was uns beiden den Einstieg wirklich erleichtert hat. Für dieses Schuljahr war ich Schülerin im 4th Year auf dem St. Endas College Galway, das den irischen Namen „Coláiste Éinde“ trägt. Die Schule war zu Fuß nur etwa fünf Minuten vom Strand in Salthill entfernt, was im Sommer natürlich alle Schüler ausgenutzt haben.

 

Anders als in Deutschland ist das Tragen einer Schuluniform hier Pflicht, was aber ehrlich gesagt, gar nicht mal so schlecht war. Jeder musste eine blaue Hose und den Schulpulli mit einer weißen Bluse darunter tragen. Sportteams hatten ihre eigenen Jacken und Pullis, aber sonst sahen alle gleich aus. Es war echt schön, nicht jeden Morgen überlegen zu müssen, was man in der Schule anziehen soll und weil alle durch ihre Kleidung eine Einheit bilden, konnte niemand ausgeschlossen oder verurteilt werden.

Erfolgreiche Teilnahme bei den Stadtmeisterschaften und beim „Bayer-Kreuz“-Staffellau

Gegenseitige Unterstützung brachte alle zusammen weiter. (Fotos: Privat)

Bei schönstem Wetter trat die Auswahl der GLS bei den diesjährigen Stadtmeisterschaften an, um ihren Titel aus dem letzten Jahr zu verteidigen. Angetreten wurde in den Disziplinen Kugelstoßen, Weit- und Hochsprung, Weitwurf, 75m Lauf, 800m Lauf und Staffellauf.

Die Mädchen zeigten direkt in der ersten Disziplin ihr Können: Laura Daniel warf unglaubliche 44 Meter weit und auch Lena Viernich war ganz vorne mit dabei. Eine gute Ausgangslage für die folgenden Disziplinen. Die Jungs wollten da natürlich nicht hinten anstehen und zeigten eine große Überlegenheit beim 75m-Lauf. Bei den abschließenden Staffelläufen wurde zuerst die Staffelstabübergabe zusammen geübt und sich gegenseitig unterstützt, was maßgeblich zum Erfolg beitrug. So war es auch nicht verwunderlich, dass der männlichen Staffel die Titelverteidigung gelang und die Mädchen ebenfalls auf dem Treppchen landeten. Eine Super-Leistung!

Martha Reissinger aus der 9e ist für acht Monate als Austausch-Schülerin in Neuseeland

Genießt die tolle Aussicht: Martha Reissinger in ihrer „Gast-Heimat“. (Fotos: Privat)

Martha Reissinger aus der Klasse 9e ist für acht Monate am anderen Ende der Welt in Neuseeland und beschreibt in dem folgenden Bericht ihre Eindrücke des bisherigen Aufenthaltes in ihrem Gastland:

„Mein Flug ging von Düsseldorf über Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) nach Brisbane (Australien) und schließlich nach Auckland (Neuseeland). Von da aus ging es dann für mich nach Tauranga zu meiner Gastfamilie. Meine Familie hier ist total lieb, ich habe mein eigenes Zimmer und fühle mich wie zuhause. Ich bin jetzt schon zwei Monate hier in Neuseeland und es ist einfach nur wunderschön. Die Natur ist ganz anders, die Menschen hier sind sehr sympathisch, der Sonnenaufgang jeden Morgen und die ganzen Sachen, die ich gemacht habe und noch machen werde, ein Traum. Meine Familie hier hat mir Wellington gezeigt, die wunderschöne Hauptstadt von Neuseeland liegt direkt am Meer.

Schuleigene Imkerei startet mit einem neuen Bienenkasten einzigartigen Modellversuch

Die Wabe mit der Königin durfte Jungimker Jonas Schenk einsetzen. (Fotos: Privat)

Das Bienenprojekt der Gesamtschule Schlebusch „Mit Bienen in die Zukunft“ kooperiert von Beginn an und mittlerweile seit zehn Jahren mit dem NaturGut Ophoven. Auch für das Gelingen der kleinen Schulimkerei haben sich immer wieder bestmögliche Unterstützungsmöglichkeiten ergeben. Und auch umgekehrt bewirken die Initiativen der Gesamtschule wichtige Hilfen und Impulse für das Naturgut.

Ausstellung der Kunstkurse des Abitur-Jahrgangs thematisierte die 90er-Jahre kreativ

Spuren der 90er spiegelten sich in den Arbeiten künstlerisch wider. (Fotos: Krause)

Das Motto des diesjährigen Abitur-Jahrgangs lautet notstalgisch „Last 90s“, denn die Abiturientinnen und Abiturenten sind der letzte Jahrgang, der noch im letzten Jahrtausend das Licht der Welt erblickt hat, d.h. mitbekommen haben sie also nicht mehr wirklich viel von diesem Jahrzehnt. Die Kunstkurse der Lehrerin Esther Kienzler haben sich diesem Jahrzehnt auf künstlerische Weise genähert und diese Arbeiten im „Kriech-Keller“ der Schule ausgestellt.

In Anlehnung an die künstlerische Praxis der Spurensicherung haben sich die Schülerinnen und Schüler im Kunstunterricht mit dem Jahrzehnt ihrer Geburt auseinandergesetzt und vielfältige Spuren zu vielfältigen Themen gesammelt, die sich in der Austellung „Last 90s Kids – Auf den Spuren eines Jahrzehnts“ in kreativen Objekten, Installationen, Bildern sowie Klängen wiederfanden. So reichten die Spuren von Viva bis zur Wiedervereinigung, von der persönlichen Erinnerung bis zu Popkultur, Technikgeschichte und Weltgeschehen, wenn man in den diversen Objekten Fotos aus 90er-Serien wie Baywatch, Bravo-Hits-CDs oder den mittlerweile seltsam antiquiert wirkenden Game Boy wiederentdeckte.

Die Klasse 8g gewinnt das diesjährige „Schule-ohne-Rassismus“-Fußballturnier der GLS

Großer Jubel bei der 8g nach Überreichung des Siegerpokals. (Fotos: Mendler)

Finale: Das Spiel ist 8 Minuten alt. „Ladies first“ greift über die rechte Seite an – Mehrere Zweikämpfe entstehen auf engstem Raum – mit etwas Glück kommt der Ball zum freistehenden Stürmer – dieser reagiert sofort und setzt zum Torschuss an - der bis dahin überragende Torhüter der Mannschaft „Black & White“ streckt sich vergebens – der Ball zappelt im Netz: Tor! – 1:0 für die in dieser Phase drückend überlegene Mannschaft der 8g. Wie wird die Mannschaft der 8b auf diesen Rückstand reagieren?

In der Folge versucht „Black & White“ alles und kommt auch einige Male gefährlich vor das Tor. Der Ausgleich will aber nicht fallen. Und so kommt es wie es kommen muss: Kurz vor Ende der Spielzeit erhöht „Ladies first“ mit einem schön herausgespielten Angriff auf 2:0. Die Messe ist gelesen. Der Rest ist grenzenloser Jubel! Die Mannschaft von „Black & White“ zeigt sich als faire Verlierer und gratuliert fair den Turniersiegern.

Der Schuss zum 1:0 im Finale

„Ladies first“ ist der neue „Schule-ohne-Rassismus“-Fußballturniersieger 2018 und die Schülerinnen und Schüler der 8g liegen sich in den Armen und feiern ausgiebig ihren Triumph.

Tolles Karnevals-Programm in der Sporthalle sorgte wieder für ausgelassene Begeisterung

Einer von vielen Höhepunkte: Die tänzerische Darbietung der Lehrer. (Fotos: Krause)

Die alljährliche Karnevals-Veranstaltung ist aus dem Schulleben der GLS nicht wegzudenken, denn hier entsteht eine einmalige Stimmung, wenn wirklich alle zusammen feiern, sowohl die Lehrerinnen und Lehrer als auch die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge.

Wochenlang trainierten alle, die in der mit weit über 1000 Schülerinnen und Schülern gefüllten Sporthalle auftreten durften, und fieberten ihrem Auftritt entgegen und boten wie in den Vorjahren ein aufregendes und abwechslungsreiches Programm. Dafür gab es von einem Publikum in bester Laune jede Menge Beifall und die ein oder andere „Rakete“, die vom Moderator Bernd Reinert angefeuert wurde. Neben vielen neuen Akrobatik- und Tanznummern fehlten natürlich nicht die „Klassiker“ wie der Schulleiter Bruno Bermes als Clown mit der Trompete, bei dem die Halle sich in ein Handy-Lichtermeer verwandelte sowie der Auftritt der der drei Tenöre, bestehend aus Bruno Bermes, Dirk Stein und Konrad Buers, bei dem alle den Refrain lauthals mitsangen: „Hast du schlechte Noten und keinen zum Schmusen, du findest einen Freund…in Leverkusen!“

Einen weiteren Höhepunkt gab es zum Abschluss, als die tanzbegabten Kolleginnen und Kollegen die ganze Bandbreite ihres Könnens mit dem „History of Dance“ darboten und es die Schülerinnen und Schüler vor Begeisterung nicht mehr auf den Stühlen hielt. Doch die Stimmung mit Worten zu beschreiben erscheint müßig, wenn die offenen Münder der neuen „Fünfer“, die diese Veranstaltung das erste Mal miterleben, Bände sprechen: Daher lohnt es vielmehr, sich die Bildergalerie anzuschauen, um sich die einmalige Atmosphäre in Erinnerung zu rufen. Viel Spaß damit!

Hier geht es zur jecken Bildergalerie.

Schriftsteller Christian Linker nahm als Jury-Mitglied beim Kurzgeschichten-Wettbewerb teil

Bekannter Vorleser in der Schulbücherei: Autor Christian Linker. (Fotos: Krause/Reid)

Im Deutschunterricht geht es vor allem darum, das zu lesen und zu analysieren, was bekannte Schriftsteller geschrieben haben. Beim Tag der offenen Tür an der Gesamtschule Schlebusch war der erfolgreiche und bundesweit bekannte Leverkusener Autor Christian Linker zu Gast, doch ging es dabei nicht um seine Geschichten, sondern um diejenigen, die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe geschrieben hatten.

Denn der Deutschlehrer Jens Reid hatte einen Kurzgeschichten-Wettbewerb organisiert und fast 30 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich daran und neben Reid und Isabell Mokschan war Christian Linker Teil der Jury und stellte als einer der Paten eine der drei besten Kurzgeschichten vor. Als Siegerin setzte sich Celina Schüller aus dem 13. Jahrgang durch, die mit ihrer Kurzgeschichte „Blumenhölle“ die Jury begeisterte und den ersten Platz gewann. Der zweite Platz ging an Mirco Plenkers mit „Die Schneekugel“ und den dritten Platz belegte Anna Fabrizius mit „Der Umschlag“. Die Paten stellten „ihre“ Kurzgeschichten den interessierten Zuhörern vor, bevor es dann anschließend die vom Förderverein gesponserten Buchpreise für die diesjährigen Preisträger gab.

„Im regulären Deutschunterricht liegt der Schwerpunkt naturgemäß auf der Analyse von Literatur, da ist ein solcher Wettbewerb eine tolle Möglichkeit, dass die Schülerinnen und Schüler selbst kreativ werden und ihr schriftstellerisches Talent ausprobieren können“, freute sich Reid über die rege Beteiligung am Wettbewerb und fügt hinzu: „Und noch schöner, wenn ein so bekannter Autor zu Gast ist, um ihre Arbeit zu würdigen und damit unser Anliegen zu unterstützen, dass die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit Literatur über den Unterricht hinaus gewinnbringend sein kann.“

Gewann den Kurzgeschichten-Wettbewerb: Celina Schüller aus dem 13. Jahrgang.

Schülerinnen und Schüler der 6a und 8b sammelten über 1200 Euro für „Terre des Hommes“

Für einen guten Zweck engagierten sich die Klasse 6a und 8b. (Fotos: Privat)

Viel Mühe hatten sich die Schülerinnen und Schüler schon im Vorfeld gemacht: Mit Liebe zum Detail haben sie viele Kleinigkeiten wie Lesezeichen oder kleine Schachteln gebastelt sowie Waffeln und Kuchen gebacken. Die Produkte bot man dann in der Schlebuscher Fußgängerzone an und informierte die Passanten am Infostand mittels Plakaten und Flyer über den Sinn der Verkaufsaktion: Der Erlös ging an das Kinderhilfswerk „Terre des Hommes“, die damit weltweit sich für obdachlose Kinder, die auf der Straße leben, einsetzen. Das stieß bei vielen Fußgängern auf großes Interesse und viel Zustimmung, sodass insgesamt über 1200 Euro „erwirtschaftet“ wurden. Das Geld geht an Straßenkinder in Mexiko. „Beide Klassen haben sich sehr gefreut, mit dem Geld so vielen Kindern helfen zu können, damit es ihnen schon bald besser geht“, freute sich Anna Iwaschko aus der 6a und freute sich über die rege Unterstützung: „Ein Dank geht an die zahlreichen und großzügigen Spender!“